Archive for the ‘Gartenarbeit’ Category

spät buddelt, wer früh blühen will…..

Montag, Oktober 24th, 2011

 oder besser gesagt, wer im Frühling blühende Zwiebeln sehen will, der muss sie jetzt in die Erde bringen.

Aber  was kaufen? Das Angebot ist rießig, die Bilder sind alle bunt und verlockend aber das Angebot ist meißt nicht wirklich übersichtlich. Und wenn man dann volle Tüten zu Hause hat, stellt sich noch die Frage nach dem wohin…..???

Das Motto ‘Viel hilft viel’ das im Garten zumeist unangebracht ist, gilt aber umsomehr für die meisten Frühlings-Zwiebelpflanzen. Sie sind oft ist zart, klein und blühen nur kurze Zeit. Einzelne Krokusse oder Schneeglöckchen würden kaum auffallen, eine Wiese mit hunderten hingegen schon. Gerade im Frühling ist der Farbendurst im Garten besonders groß und da dürfen die Effekte schon mal ein wenig knallig sein. Je nach den Ansprüchen der bezaubernden Frühlingsboten richtet sich der Platz an dem sie gepflanzt werden.

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Grundsätzlich unterscheidet man die Zwiebeln nach Wildarten und Kulturzüchtungen. Letztere sind die ‘Sensibelchen’ die lieber im Beet stehn und lockeren gepflegten Boden lieben. Hierzu gehöhen Prachttulpen, Hyazinthen und  großblumige Narzissen. Die ‘kleinen Wilden’ können je nach Art und Sorte ihren Platz im Steingarten, unter Gehölzen und im Rasen finden. Sie brauchen keine Pflege, aber um so mehr ihre Ruhe. Rumhacken und Umgraben mögen sie weniger.

Winterling, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Frühlingsanemone, Blausternchen und Traubenhyazinthe passen gut unter lichte Sträucher und Bäume. Aber auch vor Hecken und an schattigen Winkeln am Haus finden sie ihren Platz.

Als echte Sonnenkinder trupmfen Steingartenspezialisten wie  Crocus, kleine Wildnarzissen sowie die große Gruppe der zierlichen Wildtulpen auf. Zwischen Steinen und flachen Polstern kommen die farbenfrohen Zwerge richtig zur Geltung.

Als Hingucker im Rasen empfehlen sich zb. der Elfenkrokus und Dichternarzissen.

Nach der Auswahl müssen die kleinen Schätzchen noch fachgerecht in den Boden kommen. Hier kann man sich an die Faustregel Pflanztiefe= Zwiebelhöhe x 3 halten. So sind die Zwiebeln ausreichend vor Frost geschützt aber dennoch hoch genug um den Frühling nicht zu verpassen……

Also auf in den Garten und los!

Kleiner Einkaufstipp: im Internet sucht’s sich gemütlicher und stressfreier aus, mehr Infos zu den Zwiebeln gibt es auch ….

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ZB. bei Gaissmeyer hier kommen die Zwiebeln auch im ökoligischen Papiertütchen ohne Folie und Hochglanzfoto (find ich echt gut, denn am Ende landet die Verpackung doch eh nur im Müll)

Der Countdown läuft……..

Freitag, Oktober 7th, 2011

Die Tage werden kürzer und trotz der schönen Spätsommertage lässt sich der Herbst nicht mehr verleugnen. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Doch von Rückzug und Trauerstimmung hält die Natur nichts, auch im Herbst trägt sie knallige Farben auf und versüßt uns die letzten schönen Sonnentage des Jahres mit bunten Blättern und üppiger Blütenfülle.

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Schöpfen Sie die  Farbenpracht des Herbstes mit aller Kraft aus, um so viel ‘Bunt’ wie möglich zu tanken, für die kommende ‘graue’ Winterzeit.  Wählt man die richten Pflanzen aus,  kann man auch jetzt  im Garten prächtige Farbeffekte genießen. Bäume und Sträucher zeigen zum Teil beeindruckende Herbstfarben, Äste und Zweige mit zierender Rinde kommen gar erst nach dem Blattfall richtig zur Geltung. Andere Gehölze  zeigen Farbe durch rote und orange Früchte die leuchtend an den Zweigen prangen. Spätblühende Stauden wiederum verlängern den Blütenflor des Sommers und  erhellen mit ihren roten und lilafarbenen Tönen den Garten bis in die letzten Oktoberwochen. Neben Stauden und Gehölzen kommt im Herbst auch für Gräser der große Auftritt. Zahlreiche Sorte bekommen rötliche und Goldene Herbstfarben und lockern durch ihren grazilen Wuchs Gehölze und Staudenpflanzungen auf.  Besondere Akzente setzten herbstblühende Zwiebelpflanzen wie die Herbstzeitlose oder der Herbstcrocus.  Andere Pflanzen  beeindrucken durch ihre Ausdauer  und ihr Vermögen bis zum ersten Schneefall  die schöne Belaubung zu tragen. Manche Stauden besitzen sogar besonders schön gefärbte Blätter , wie mache Geraniumsorten und Hosta-Arten.  Mit ein wenig Geschick gelingt es auch im herbstlichen Garten zauberhafte Farbstimmungen zu erzeugen. So kann man die Natur genießen, bis der erste Frost auch die letzte Staude  sanft in den Winterschlaf wiegt.

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Beispiele schönes Herbstlaub:

  • Fächerahorn(Acer palamtum und Sorten)
  • Feuerahorn (Acer ginnala)
  • Birke (Betula pendula)
  • hohes Pfaffenhüttchen (Euonymus europaeus, E. altus)
  • Felsenbirne (Amelanchier)
  • Aronie (Aronia)
  • Blumenhartriegel (Cornus kousa)
  • Zaubernuss (Hamamelis)

 Beispiele für Gehölze mit farbigen Zweige & schöner Rinde

  • Birke (Betula)
  • Hartriegel (Cornus alba)

 Stauden mit Herbstfärbung:

  • Storchschnabel-Arten (Geranium wlassovianum, Geranium sanguineum)
  • Funkien-Arten (Hosta)
  • Salomonsiegel (Polygonatum)
  • Bleiwurz (Ceratostigma)

 Herbstblüher

  • Herbstastern
  • Fetthenne (Sedum-Arten)
  • Herbstanemonen (Anemone japonica, A. huphensis)
  • Geranium-Arten mit langer Blütezeit
  • Herbstzeitlose
  • Herbstcrocus

 

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Beispiele für Gräser mit schöner Herbstwirkung

  • Chinaschilf (Miscanthus)
  • Lampenputzergras (Pennisetum)
  • Gartenhirse (Panicum)
  • Federgras (Stipa)

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Wenn die tage kürzer werden ….

Donnerstag, September 15th, 2011

und  der Herbst langsam seine prallen Farben übers Land ergießt dann läuft der Gärtner zu Hochform auf…

Während Stauden und Gehölze sich auf den Winter vorbereiten und ihre Kräfte langsam zurück in Wurzeln, Rhizome oder Knospen ziehen dann werden Gärtner so langsam nervös.

Denn bevor der Winter den Garten sanft mit Schnee bedeckt  wird geteilt gepflanzt und neu arrangiert. Jetzt ist die beste Zeit neue Pflanzen zu kaufen oder  alte umzusetzen.

Alles was der Gärtner jetzt pflanzt und gestaltet kann bei der ersten Frühlingssonne schon anfangen zu wachsen.

Stauden wie Iris, Taglilien oder Pfingstrosen (manchmal auch Funkien) bekommt man im Herbst auch als Wurzelware, dh. ohne Topf.

Hat man bereits alte Stauden im Garten, kann man sie teilen und so vermehren. Das wirkt wie eine Verjüngungskur. Bei dieser Gelegenheit entfernt man auch eingewachsene Wurzelunkräuter. Übrige Staudenteile kann man an anderer Stelle neu arrangieren oder mit dem Nachbarn tauschen….

Beete die hoffnungslos verwachsen und mit Unkraut überwuchert sind bearbeitet man auf die gleiche Weise.

Viele Staudenarten wachsen sogar im Herbst gepflanzt besser an. Beispiele hierfür sind  Pfingstrosen, Anemonen, Astrantien.

 

Fertige Pflanzungen bekommen einen letzten Pflegegang. Hier entfernt man Wurzunkräuter und schneidet alte Blüten ab. Die Pflanzen selbst bleiben stehen bis zum Frühjahr, insbesondere die Gräser. Das Laub schütz vor Frost und ganz nebenbei sehen auch trocken Stauden und Gräser richtig gut aus.

Und wenn die Sonne scheint dann darf man natürlich auch den Liegestuhl noch ein wenig strapazieren…

 

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wurzelnackte Sträucher ???? - sind nichts unanständiges sondern……

Sonntag, März 21st, 2010

Wenn Schnee und Frost dem Frühling weichen ist es die beste Zeit Gehölze zu pflanzen. Die Witterung ist feucht, die Temperaturen sind noch angenehm und die Pflanzen befinden sich meist noch in Winterruhe, dh. sie haben noch nicht mit dem Austrieb von Blättern und Trieben begonnen. Besonders bei Gehölzen ist es ratsam im Frühling zu pflanzen, auch weil man wurzelnackte Ware verwenden kann. Wurzelnackt ist die Bezeichnung für Sträucher die ohne Ballen oder Topf verkauft werden.  Sie können nur im Frühling und Herbst angeboten werden. Die Pflanzen werden in der Baumschule aus dem Boden gestochen und lose verkauft. Kauft man solche Ware muss sie anschliessend schnell in den Boden. Kann man nicht gleich pflanzen, so schlägt man die Sträucher in einem Loch im Boden ein. Diese Notlösung sollte aber nur wenige Tage dauern. In der Regel sind wurzelnackte Gehölze einiges günstiger als Topf / Ballenware. Besonders bei Heckenpflanzungen macht sich das schon bemerkbar.  (Immergrüne Pflanzen gibt es allerdings nur im Topf oder mit Ballen).

mit dem Rasenmäher durchs Staudenbeet….

Donnerstag, Oktober 29th, 2009

Nein, das ist kein Witz! Eigentlich ist ein Staudenbeet auch nur eine Blumenwiese im weitesten Sinne, nur eben künstlich angelegt. Und wer in seinem Garten mehr Stauden als nur ein kleine Rabatte kultiviert, kennt die Plagerei mit Gartenscheren und den Kampf durch den endlosen Dschungel, wenn der Frühling naht und man Lust bekommt im Garten Platz zu machen und totes Gestrüpp zu entrümpeln. Nun stelle man sich vor, wie viel schneller es mit dem Rasenmäher geht. Klingt prutal - funktioniert aber. Zuerst werden große Stauden mit dem Fuß umgetreten. Anschließend stellt man den Mäher auf die höchste Stufe, nimmt den Fangkorb ab und beginnt langsam durch die Pflanzung zu fahren.  Hierbei werden nicht  nur die Stauden abgeschnitten, sondern auch das Material dass auf der Fläche liegt geschreddert. Desto öfter man darüber fährt - um so feiner wird es.  Am besten eignet sich diese Methode für flächige, große Pflanzungen. Beete mit vielen Großstauden kann man mit dem Freischneider bearbeiten. Um immergrüne Stauden wie Pachysandra und Bergenien, um Gräser und Farne sowie um Halbsträucher sollte man allerdings einen Bogen machen. Auch Stauden mit oberirdischen Rhizomen sind für den Rasenmäher nicht so gut geeignet.