Wenn die tage kürzer werden ….
und der Herbst langsam seine prallen Farben übers Land ergießt dann läuft der Gärtner zu Hochform auf…
Während Stauden und Gehölze sich auf den Winter vorbereiten und ihre Kräfte langsam zurück in Wurzeln, Rhizome oder Knospen ziehen dann werden Gärtner so langsam nervös.
Denn bevor der Winter den Garten sanft mit Schnee bedeckt wird geteilt gepflanzt und neu arrangiert. Jetzt ist die beste Zeit neue Pflanzen zu kaufen oder alte umzusetzen.
Alles was der Gärtner jetzt pflanzt und gestaltet kann bei der ersten Frühlingssonne schon anfangen zu wachsen.
Stauden wie Iris, Taglilien oder Pfingstrosen (manchmal auch Funkien) bekommt man im Herbst auch als Wurzelware, dh. ohne Topf.
Hat man bereits alte Stauden im Garten, kann man sie teilen und so vermehren. Das wirkt wie eine Verjüngungskur. Bei dieser Gelegenheit entfernt man auch eingewachsene Wurzelunkräuter. Übrige Staudenteile kann man an anderer Stelle neu arrangieren oder mit dem Nachbarn tauschen….
Beete die hoffnungslos verwachsen und mit Unkraut überwuchert sind bearbeitet man auf die gleiche Weise.
Viele Staudenarten wachsen sogar im Herbst gepflanzt besser an. Beispiele hierfür sind Pfingstrosen, Anemonen, Astrantien.
Fertige Pflanzungen bekommen einen letzten Pflegegang. Hier entfernt man Wurzunkräuter und schneidet alte Blüten ab. Die Pflanzen selbst bleiben stehen bis zum Frühjahr, insbesondere die Gräser. Das Laub schütz vor Frost und ganz nebenbei sehen auch trocken Stauden und Gräser richtig gut aus.
Und wenn die Sonne scheint dann darf man natürlich auch den Liegestuhl noch ein wenig strapazieren…