Auf ins Grüne!!!!!!

Mai 7th, 2012

Klar, der schönste Platz der Welt ist der eigene Garten. Aber es lohnt sich auch mal über den Zaun zu schauen. Am besten geht das auf Gartenmessen. Highlight in diesem Jahr ist da unbestritten die Floriade in Venlo (NL), sozusagen die ‘Olympischen Spiele von Tulpe und CO.’ Aber es gibt, um es mal sportlich auszudrücken, auch Landesmeisterschaften. Die Landesgartenschauen finden in diesem Jahr in Nagold, Bamberg und Löbau statt. Hier gibt es nicht nur jede Menge Ideen und Anregungen, es werden auch immer Feste, Veranstaltungen und viel Kultur geboten. Also auf ins Grüne und den Sommer feiern!

Glas im Garten - ein Hauch von Klarheit & Eleganz

März 1st, 2012

Glas zieht sich seit Jahrhunderten durch unseren Alltag. In jüngerer Vergangenheit hat Glas in der Architektur bereits den großen Sprung nach Außen geschafft. Ohne ihn wären moderne Fassaden kaum denkbar. Auch Eigenheime bekommen sichtlich mehr Glasflächen und öffnen sich so zum Garten. Aber als Baustoff auf Wegen oder als Deko in Flächen ist Glas noch ein Exot. Vielleicht sind es die kleinen Schwachstellen dieses wunderschönen Materials, die uns davor zurückschrecken lassen. Glas ist schließlich zerbrechlich und hat manchmal scharfe Kanten. Und so mancher Kritiker tut es als Kitsch ab der, weil künstlich, im Garten nichts zu suchen hat. Aber so künstlich ist Glas beiweiten nicht. Erklärt man es einem Kind, so sagt man oft: „ Glas ist geschmolzener Sand“ und was viele nicht wissen, in dieser Form durchaus in der Natur zu finden, zb. wenn ein Blitz im Sandboden einschlägt. Was aber soll Glas nun ausgerechnet im Garten. Nun ein wenig sagt schon der Name, Glas kommt von dem germanischen Wort glasa und dies bedeutet glänzend, schimmernd. Die Oberfläche von Glas ist beständig und die Farben verblassen nicht. Es gibt keine Glasur die abplatzt oder Bemalungen die Verblassen. Die Sonne leuchtet hindurch und bringt die Farbe zum Strahlen (Nachts vielleicht auch eine LED). Und das sind wunderbare Eigenschaften besonders dann, wenn man über viele Jahre hinweg schöne Akzente setzten möchte. Hinzu kommt die Transparenz, die Allem aus Glas eine besondere Leichtigkeit verleiht. Besonders wenn blühende Pflanzen im Garten nur spärlich eingesetzt werden können oder sollen, können Elemente aus farbigen Glas Blickpunkte schaffen und einen Gegenpool zu immergrünen Pflanzen, grünem Rasen und grauem Stein schaffen. In Blumengärten, die im Sommer von Farbe überquellen wirken klare Kugeln wie zarte Seifenblasen die erhaben über dem Bütenmeer schwimmen und einen ganz eigenen Zauber verbreiten.

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In Gärten wo Wasser keine Verwendung finden soll kann ein Bachlauf aus Stein und blauen Kugeln aus Glas, Glasbrocken oder Glassplitt bezaubernd das Wasser imitieren.
In formalen Gärten zaubern Glassplittflächen Formen, die Blicke auf sich ziehen.
Man kann Glaskugen in Bäume hängen und auf Rasenflächen platzieren wo sie, umgeben von Grün ihre Farbe voll zur Geltung bringen. Skulpturen aus Glas zb. in Form einer Flamme in Rot und orange können Feuer darstellen. Auch Pflastersteine aus Glas gibt es bereits und man stelle sich vor, in grauem Granit leuchtend blaue und grüne Steine. Oder rote und orange Steine, die in dunklem Basalt fast an die Lava erinnern aus der der Basalt selbst einmal entstand. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

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Gerade Glas erlaubt auch völlig eigene Ideen, da vielerorts in Deutschland und sicher auch in Österreich und der Schweiz Glasbläser ihre Werkstätten betreiben und auch problemlos spezielle Kundenwünsche erfüllen, denn viele dieser Objekte werden mundgeblasen und sind sowieso meist Unikate. Viele Werkstätten stellen sich bereits auf ‚Gartenkunden’ ein und oft stecken schon im Vorgarten des Ladens die schimmernden Kugeln im Beet.

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Ein Rhododendron kommt selten allein……(kleines Rezept gegen Rhododendrondepression)

November 11th, 2011

….zumindest sollte er das nicht. Viel zu oft sieht man traurige Rhododenronbüsche, alleingelassen auf langweiligen Rasenflächen dahindümpeln. Kein Wunder das dieser Strauch zum Inbegriff biederen Gartentums geworden ist. Dabei kann er auch anders. Akzente setzen, Ruhe symbolisieren, strukturieren und Halt geben – wenn er nicht alleine ist. Gerade bei Rhododendren gilt: Zusammen sind wir schick!!!

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 Zuerst stellen wir unserem vereinsamten Rhodo einen schicken Baum zur Seite. Eine Birke, eine Kugelesche, eine Mahagonieeberesche oder vielleicht einen Ginko. Auch ein Amberbaum würde passen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern der Rhodo bekommt etwas Schatten ab, nicht zu viel denn ganz ohne Sonne gibt es keine Blüten.

So nun gruppieren wir ein par schöne helle Natursteinfindlinge dazu. Sie unterstreiechen die ruhige Ausstrahlung unseres Rhododendron und sind zugleich heller Gegenpool zum dunklen Laub.

Weil so viel Ruhe und Gelassenheit aber auch schnell langweilig werden kann sorgen nun lockere luftige Gräser für Abwechslung. Ihre sanften dünnen Halme spielen im Wind und hauchen dem Pflanzenbild Leben ein. Die hellen Braun und Grüntöne der Gräser kommen vor dem dunklen Grün des Rhodo so richtig schön zur Geltung. Besonders im Herbst, wenn sich die Halme herrlich gelb und rostbraun färben. Ganz zu schweigen von Tagen mit Rauhreif – ein Traum……….(Goldberggras und Rasenschmiele, Carex-Arten und Luzula)

 Was fehlt noch??? Ach ja ein paar schöne große Blätter am besten in blaugrün oder gelbgrün. Hostas zum Beispiel, sie fühlen sich im lichten Schatten genauso wohl wie der Rhododendron. Auch Brunnera (Vergissmeinnicht) und Heuchera (Purpurglöckchen) passen gut. Irische Maiglöckchen sehen besonders im Herbst  sehr schön dazu aus, wenn ihr Laub buttergelb wird. Auch der gelbgrüne Frauenmantel (Alchemilla) oder Bergenien sind ein guter Nachbar.

 Nun fehlen noch die kleinen hilfreichen Geister, die im Schatten wachsen, dem Unkraut Parolie bieten und sanft den Boden mit ihrem Grün bedecken – genau die Bodendecker. Hier stehen Elfenblumen (Epimedium) und Omphalodes (Gedenkemein) in erster Reihe. Aber auch Primeln, Ajuga und Immergrün gedehein gern in solcher Gesellschaft.

 Den  letzten Schliff bekommt unsere kleine Pflanzengesellschaft durch Blumenzwiebeln. Maiglöckchen, Märzenbecher, Traubenhyazinthen und wilde Narzissen schmuggeln sich zwischen die Stauden und unter den Rhododendron um im Frühling das Gartenjahr mit ihren Blüten zu begrüßen.

 Aus ist’s mit Langeweile und Tristes!!!! :

 Zuerst spießen die Blumenzwiebeln und verzaubern mit ihren leuchtenden Farben, dann trumpft der Baum mit hellgrünem Blattaustrieb auf, derweil zeigen die ersten Stauden frische Triebe und Blätter und bedecken den kahlen Boden, dann kommt die Rhododendronblüte – das Highlight schlechthin. Den Rahmen dazu bilden Frühlingsstauden mit zarten Blüten: blaue Vergissmeinnicht, bunte Primeln, rosa Bergenien und Narzissen. Jetzt haben auch Gräser und Hostas ausgeschlafen und treiben munter aus. Sie werden den Sommer mit Grüntönen und Blattstruktur dominieren. Im Herbst zeigen alle noch einmal ihre beste Seite.

Die Hostablätter werden gelb, Bergenienblätter rot, der Baum bekommt seine Herbstfarbe und die Gräser färben sich, jetzt wird der dunkelgrüne Rhododendron zur perfekten Kulisse. Und der erste Frost zaubert Rauhreif auf Gräser und Blätter und dann wirds richtig schön. Im Winter hält dann der immergrüne Rhododendron die Stellung und bringt tapfer grüne Farbe in den grauen Garten. Danken wird ihm mit ein wenig Wasser an frostfreien Tagen.

 Faziet: gibt man dem Rhododendron die richtigen Freunde zur Seite wird’s ihm und uns nicht langweilig…..und so soll Garten schließlich sein.

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auch der Winter ist ein Maler…….

November 11th, 2011

Es ist soweit, leuchtende Herbstfarben verschwinden mit den letzten warmen Herbstsonnentagen. Immer öfter zieht nun das sanfte Weiß des Winters übers Land. Wie man sieht ist auch der Winter durchaus künsterlisch begabt. Mit Raureif belgt werden Gräser und Stauden zu echten Gartenstars……

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Eberesche im Feuerkleid……

November 10th, 2011

 feurig rot und orange präsentiert sich die Mahagonieeberesche in diesem Herbst.

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2012>>> auf nach Venlo (NL)

Oktober 25th, 2011

Wir haben die Buga, London hat die Chelsea und die Niederlande hat die Floriade…… aber eben nur alle 10 Jahre!!!! und genau das macht sie so besonders. Der jeweilige Park wird über viele Jahre entwickelt. Die Pflanzungen und Bäume haben viel Zeit sich zu entwickeln, so das man keine nagelneue Landschaft besichtigt sondern zum Teil langsam gewachsene Strukturen. Über viele Jahre bereitet sich die ausgewählte Region auf 6 Monate Ausstellungsdauer vor, entsprechend bunt und spektakulär wird diese dann auch gefeieert. 2012 läd Venlo unter dem Motto ‘ Be part of the theatre in nature; get closer to the quality of life’ Besucher aus der ganzen Welt ein Gartenzauber auf niederländisch zu genießen.

Dieses Ereignis sollte man sich nicht entgehen lassen!!!!

>>> weitere Infos auf der Website der Floriade

spät buddelt, wer früh blühen will…..

Oktober 24th, 2011

 oder besser gesagt, wer im Frühling blühende Zwiebeln sehen will, der muss sie jetzt in die Erde bringen.

Aber  was kaufen? Das Angebot ist rießig, die Bilder sind alle bunt und verlockend aber das Angebot ist meißt nicht wirklich übersichtlich. Und wenn man dann volle Tüten zu Hause hat, stellt sich noch die Frage nach dem wohin…..???

Das Motto ‘Viel hilft viel’ das im Garten zumeist unangebracht ist, gilt aber umsomehr für die meisten Frühlings-Zwiebelpflanzen. Sie sind oft ist zart, klein und blühen nur kurze Zeit. Einzelne Krokusse oder Schneeglöckchen würden kaum auffallen, eine Wiese mit hunderten hingegen schon. Gerade im Frühling ist der Farbendurst im Garten besonders groß und da dürfen die Effekte schon mal ein wenig knallig sein. Je nach den Ansprüchen der bezaubernden Frühlingsboten richtet sich der Platz an dem sie gepflanzt werden.

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Grundsätzlich unterscheidet man die Zwiebeln nach Wildarten und Kulturzüchtungen. Letztere sind die ‘Sensibelchen’ die lieber im Beet stehn und lockeren gepflegten Boden lieben. Hierzu gehöhen Prachttulpen, Hyazinthen und  großblumige Narzissen. Die ‘kleinen Wilden’ können je nach Art und Sorte ihren Platz im Steingarten, unter Gehölzen und im Rasen finden. Sie brauchen keine Pflege, aber um so mehr ihre Ruhe. Rumhacken und Umgraben mögen sie weniger.

Winterling, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Frühlingsanemone, Blausternchen und Traubenhyazinthe passen gut unter lichte Sträucher und Bäume. Aber auch vor Hecken und an schattigen Winkeln am Haus finden sie ihren Platz.

Als echte Sonnenkinder trupmfen Steingartenspezialisten wie  Crocus, kleine Wildnarzissen sowie die große Gruppe der zierlichen Wildtulpen auf. Zwischen Steinen und flachen Polstern kommen die farbenfrohen Zwerge richtig zur Geltung.

Als Hingucker im Rasen empfehlen sich zb. der Elfenkrokus und Dichternarzissen.

Nach der Auswahl müssen die kleinen Schätzchen noch fachgerecht in den Boden kommen. Hier kann man sich an die Faustregel Pflanztiefe= Zwiebelhöhe x 3 halten. So sind die Zwiebeln ausreichend vor Frost geschützt aber dennoch hoch genug um den Frühling nicht zu verpassen……

Also auf in den Garten und los!

Kleiner Einkaufstipp: im Internet sucht’s sich gemütlicher und stressfreier aus, mehr Infos zu den Zwiebeln gibt es auch ….

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ZB. bei Gaissmeyer hier kommen die Zwiebeln auch im ökoligischen Papiertütchen ohne Folie und Hochglanzfoto (find ich echt gut, denn am Ende landet die Verpackung doch eh nur im Müll)

Der Countdown läuft……..

Oktober 7th, 2011

Die Tage werden kürzer und trotz der schönen Spätsommertage lässt sich der Herbst nicht mehr verleugnen. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Doch von Rückzug und Trauerstimmung hält die Natur nichts, auch im Herbst trägt sie knallige Farben auf und versüßt uns die letzten schönen Sonnentage des Jahres mit bunten Blättern und üppiger Blütenfülle.

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Schöpfen Sie die  Farbenpracht des Herbstes mit aller Kraft aus, um so viel ‘Bunt’ wie möglich zu tanken, für die kommende ‘graue’ Winterzeit.  Wählt man die richten Pflanzen aus,  kann man auch jetzt  im Garten prächtige Farbeffekte genießen. Bäume und Sträucher zeigen zum Teil beeindruckende Herbstfarben, Äste und Zweige mit zierender Rinde kommen gar erst nach dem Blattfall richtig zur Geltung. Andere Gehölze  zeigen Farbe durch rote und orange Früchte die leuchtend an den Zweigen prangen. Spätblühende Stauden wiederum verlängern den Blütenflor des Sommers und  erhellen mit ihren roten und lilafarbenen Tönen den Garten bis in die letzten Oktoberwochen. Neben Stauden und Gehölzen kommt im Herbst auch für Gräser der große Auftritt. Zahlreiche Sorte bekommen rötliche und Goldene Herbstfarben und lockern durch ihren grazilen Wuchs Gehölze und Staudenpflanzungen auf.  Besondere Akzente setzten herbstblühende Zwiebelpflanzen wie die Herbstzeitlose oder der Herbstcrocus.  Andere Pflanzen  beeindrucken durch ihre Ausdauer  und ihr Vermögen bis zum ersten Schneefall  die schöne Belaubung zu tragen. Manche Stauden besitzen sogar besonders schön gefärbte Blätter , wie mache Geraniumsorten und Hosta-Arten.  Mit ein wenig Geschick gelingt es auch im herbstlichen Garten zauberhafte Farbstimmungen zu erzeugen. So kann man die Natur genießen, bis der erste Frost auch die letzte Staude  sanft in den Winterschlaf wiegt.

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Beispiele schönes Herbstlaub:

  • Fächerahorn(Acer palamtum und Sorten)
  • Feuerahorn (Acer ginnala)
  • Birke (Betula pendula)
  • hohes Pfaffenhüttchen (Euonymus europaeus, E. altus)
  • Felsenbirne (Amelanchier)
  • Aronie (Aronia)
  • Blumenhartriegel (Cornus kousa)
  • Zaubernuss (Hamamelis)

 Beispiele für Gehölze mit farbigen Zweige & schöner Rinde

  • Birke (Betula)
  • Hartriegel (Cornus alba)

 Stauden mit Herbstfärbung:

  • Storchschnabel-Arten (Geranium wlassovianum, Geranium sanguineum)
  • Funkien-Arten (Hosta)
  • Salomonsiegel (Polygonatum)
  • Bleiwurz (Ceratostigma)

 Herbstblüher

  • Herbstastern
  • Fetthenne (Sedum-Arten)
  • Herbstanemonen (Anemone japonica, A. huphensis)
  • Geranium-Arten mit langer Blütezeit
  • Herbstzeitlose
  • Herbstcrocus

 

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Beispiele für Gräser mit schöner Herbstwirkung

  • Chinaschilf (Miscanthus)
  • Lampenputzergras (Pennisetum)
  • Gartenhirse (Panicum)
  • Federgras (Stipa)

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Wenn die tage kürzer werden ….

September 15th, 2011

und  der Herbst langsam seine prallen Farben übers Land ergießt dann läuft der Gärtner zu Hochform auf…

Während Stauden und Gehölze sich auf den Winter vorbereiten und ihre Kräfte langsam zurück in Wurzeln, Rhizome oder Knospen ziehen dann werden Gärtner so langsam nervös.

Denn bevor der Winter den Garten sanft mit Schnee bedeckt  wird geteilt gepflanzt und neu arrangiert. Jetzt ist die beste Zeit neue Pflanzen zu kaufen oder  alte umzusetzen.

Alles was der Gärtner jetzt pflanzt und gestaltet kann bei der ersten Frühlingssonne schon anfangen zu wachsen.

Stauden wie Iris, Taglilien oder Pfingstrosen (manchmal auch Funkien) bekommt man im Herbst auch als Wurzelware, dh. ohne Topf.

Hat man bereits alte Stauden im Garten, kann man sie teilen und so vermehren. Das wirkt wie eine Verjüngungskur. Bei dieser Gelegenheit entfernt man auch eingewachsene Wurzelunkräuter. Übrige Staudenteile kann man an anderer Stelle neu arrangieren oder mit dem Nachbarn tauschen….

Beete die hoffnungslos verwachsen und mit Unkraut überwuchert sind bearbeitet man auf die gleiche Weise.

Viele Staudenarten wachsen sogar im Herbst gepflanzt besser an. Beispiele hierfür sind  Pfingstrosen, Anemonen, Astrantien.

 

Fertige Pflanzungen bekommen einen letzten Pflegegang. Hier entfernt man Wurzunkräuter und schneidet alte Blüten ab. Die Pflanzen selbst bleiben stehen bis zum Frühjahr, insbesondere die Gräser. Das Laub schütz vor Frost und ganz nebenbei sehen auch trocken Stauden und Gräser richtig gut aus.

Und wenn die Sonne scheint dann darf man natürlich auch den Liegestuhl noch ein wenig strapazieren…

 

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Inkarho das Zauberwort für Rhododendronfans…..

Februar 8th, 2011

Gartenplaner kennen diesen Satz ‘…und am liebsten einen Rhododendron…’ und vielen klingeln da die Ohren! Rhododendren sind beliebt, weil immergrün, in unzähligen Sorten auf dem Markt und sie haben eine tolle Blüte. Klar jeder will einen haben…
ABER so ein Rhododendron ist wählerisch, der Boden sollte durchlässig nicht zu trocken, aber auch nicht nass sein, schön humos und einen sauren ph-Wert haben und solche Bedingungen findet man nun mal nicht überall. Duchlässigkeit und Humusgehalt kann man mit guter Bodenbearbeitung und regelmäßiger Zufuhr von Komost noch hinbekommen, den ph-Wert allerdings auf einem sauren Stand zu halten ist oft schwierig. Da kommen nun die Neuen mit dem Namen Inkaroh ins Spiel. Hier ist es nach langen Jahren von Züchtung und Forschung gelungen Rhododendren auf kalktollerante Unterlagen zu veredeln. Mittlerweile gibt es viele auch alt bewährte Sorten auf Inkarho. Und auch wir Gartenplaner atmen auf, denn so kann man doch den einen oder anderen Pflanzenwunsch nun doch in Erfüllung gehen lassen. Wie man Rhododendren am besten zur Geltung bringt und welche Zicken so noch so haben, dazu später mehr in diesem Blog…..

hier gehts zur Internetseite Inkarho>>>>>
Rhododendren im Web finden man zb. hier >>>>